B8A9347 Gras VII 2015 Acryl auf Baumwolle 100 x 140 cm

 

Jochen Hein

 

16.09.18 - 28.10.18

Jochen Hein interessiert sich für das „Sichtbare in der Welt“, insbesondere für die „Wahrnehmung von Oberflächen im Licht“. Um diese besondere, illusionistische Wirkung in seinen Bildern darzustellen, hat der Maler eigene Techniken entwickelt: den aufwändig vorbereiteten Maluntergrund, den „Körper“, übergießt er mit „Farbhäuten“, die mit verschiedensten Werkzeugen auf- und wieder abgetragen werden. Die gleißenden Lichtreflexe seiner Meeresbilder entstehen z.B. mittels geschleuderter Farbe. Hein bezeichnet seine Malerei als „eine Mischung aus Zufall und Notwendigkeit“ und zieht Parallelen zu den Prozessen der Evolution. Aber die aus der Entfernung so wirklich erscheinenden Bilder zerfallen in der Nahbetrachtung in informelle Abstraktion. So zeigen Heins Arbeiten, dass wir letztlich "nicht erkennen, was wir sehen".

Textauszug: Thomas Fuchs, Galerie Thomas Fuchs